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Es war einmal ein Mädchen, das saß am Feldrain und wartete auf den Tod.

Neben ihr, in einem Busch, da schwirrte und sang ein Schar dunkel gestreifter Girlitze. Weiter draußen im Feld stand ein Baum. Einer der kleinen Finken hatte sich vielleicht dorthin verirrt, war vielleicht auch dort vergessen worden. Jetzt hüpfte er aufgeregt bis an die Spitze eines dünnen Zweiges, besann sich, kehrte flugs wieder um. Als ein gelbgrüner, zitternder Fleck verschwand er im Blattwerk.

Zweimal schon war ein schrecklicher Schatten über die Hecke, dann über den Obstbaum gelaufen. Ein dunkler Vogel kreiste über dem Feld.

Das Mädchen kauerte regungslos in einer Furche. Da legte sich ein anderer, nachtschwarzer Schatten über sie.

“Kind, Du hast mich gerufen", sagte der Tod, “doch weiß ich nicht, was ich für Dich tun kann."

Das Mädchen richtete sich auf, wandte sich um und schaute dem Tod ernst ins Gesicht.

“Ich will mit Dir mitgehen. Nimm auch mich, trag mich fort, so wie Du all meine Leute genommen hast.
Wie die Soldaten ins Dorf kamen, da hieß es, ’Lieber Tod, hol uns schnell.
Und ich bin gerannt so gut es ging, Dir immer entgegen. Ich habe schon gedacht, Du hast mich ganz übersehen."

Doch der Tod entgegnete:“Was streckst Du die Hand aus? Du kommst nicht mit mir; ich muß mit Dir."

Und er schlüpfte schnell in den Schatten des Kindes.
[Seitenanfang] Da blieb dem Mädchen nichts anderes übrig und sie machte sich auf den Weg. Wie sie so zur Straße zurückfanden und zusammen gingen, da sang der Tod mit Rabenkrächzen:

“Ich komme aus dem Grenzland,
Wo die Wälder stehen wie Mauern
Wo jeder Hügel ein Grab deckt
Wo sich Wolken und Wasser rot färben
Ich bin ein Kind vom Grenzland
und ich suche den Blechernen Kaiser".

Und bald sang auch das Mädchen dies Lied.
Wie das Kind die Straße entlang schritt, da sah es einen seltsamen Haufen. Das waren zwei feindliche Soldaten, die hielten einander umschlungen wie zwei Liebende. Doch was für ein mattes, kraftloses Ringen: die Leiber ineinander verkeilt und verschoben, Arme und Glieder gänzlich zerschlagen und beider Uniformen nur mehr besudelte, verklebte Fetzen. Nur die Köpfe stießen noch blind aneinander. Der eine Soldat flüsterte: “Wirst Du endlich sterben?" “Ich kann nicht", flüsterte der andere zurück.

Das Mädchen trat an die beiden Männer heran und schaute mitleidig auf sie hinunter. Da bäumte sich einer mit letzter Kraft auf.“Was bringst Du mir? Den Schlaf? Du schönes Kind, tritt doch noch ein wenignäher. Leg Dich zu mir."

“Nach dem Schlaf sehnt ihr euch? Den könnt ihr haben", sagte der Schwarze Mann und trat aus dem Schatten des Mädchens.

Rasch und zärtlich fuhr er mit dem Zeigefinger über ihre verkrusteten Lippen. “Jetzt liegt schön still."

Dann verschloß er ihnen die Augen.

Der Tod und das Mädchen, sie wanderten die Straße entlang; der Begleiter wieder versteckt im Schatten des Mädchens.

Er heulte mit rauher Wolfsstimme:

“Ich komme aus dem Grenzland,
Wo sich die Pfade in grundlosen Sümpfen verlaufen
Wo sich die Menschen ducken unter dem Wind und den Schlägen
Wo die Eigenen Feind sind und die Feinde unter den Eigenen
Ich bin ein Kind aus dem Grenzland
und ich suche den Blechernen Kaiser."

Und bald konnte auch das Mädchen dies Lied. Ihr beider Weg führte die sie über kurz oder lang zu einer Ansiedlung.

[Seitenanfang]
Da, wo ein paar Hütten und ein paar armselige Schuppen gestanden hatten, da stieg nur mehr schwarzer Rauch aus unkenntlichen Kloben.

Unter einem grau verkohlten Pfahl lag eine verbeulte, verbogene Eule. Dies war ein Bote des Blechernen Kaisers, so wie er in jedem Dorf, in jeder Stadt hing. Der Kopf mit der bunten, glänzenden Federhaube vermochte sich nach links und rechts zu drehen. Wenn der Kaiser aus dem Bauch heraus zum Volk sprach, schnarrte der ganze Vogel, rollten die Augen, schepperte und wimmerte das Gehäuse.

Wenn der Kaiser zum Volk sprach, war nicht immer klar, was er von seinen Untertanen wollte. Stillstehen und andächtig lauschen mußte ein jeder. Freudigen Herzens hergeben, was immer der gütige Vater von den Seinen begehrte, das mußten sie alle. Doch jetzt blieb der Blecherne Kaiser stumm.

Das Mädchen lauschte, stippte vorsichtig nach dem leeren Gehäuse, schritt vorbei und weiter. Und hatte den Tod immer bei sich.

Auf einem nahen Feld schien jemand zu arbeiten. Näher betrachtet, suchte eine den Acker ab, bückte sich, verrichtete schwerfällig etwas, stand wieder auf, sah sich um, stapfte murmelnd und babbelnd weiter. Noch näher wollte das Mädchen aber nicht kommen.

Schmutzig und abgerissen war die Gestalt, die Haare aufgelöst, wie erstarrt in einem riesigen Wirbel. Mit beiden Händen hielt sie einen Dorn oder eine spitze Ahle umklammert. Auf einmal, wie sie das Kind so erblickte, da schritt das Weib steif und schwer auf das Mädchen zu.

“Hat man Dich denn auch vergessen, mein kleiner Engel", schwätzte sie gedankenverloren.

“Halt ein", sprach aber der Tod und trat aus dem Schatten des Mädchens.“Willst Du mir ins Handwerk pfuschen?" So schalt er sie aus. “Mach Dich vom Schindanger und begrab Deine eigenen Toten."

Da glitt dem Weib das Werkzeug aus den Händen. Fahrig strich sie das Haar aus der Stirn. Aus ihren roten Augen brach ein Strom. Sie ging in die Knie, zog zitternd die befleckte Schürze über sich.

Das Mädchen lief schnell zu ihr, umschlang sanft die niedergesunkene
Gestalt, wiegte sich mit ihr und sang:

“Wir kommen aus dem Grenzland,
Wo der Frost die Gräber aufreißt
Wo wir mehr als einmal sterben müssen
Wo uns ein einziger Tod nicht ausreicht
Wir Kinder vom Grenzland
Wir liegen stumm da und lauschen dem Blechernen Kaiser".

Die Nacht verbrachten sie weinend und schlafend.“Bleib hier", bat die Frau. Doch bald war das Mädchen wieder zurück auf der kaiserlichen Straße; der Tod immer bei ihr.

[Seitenanfang]
Da kam aus einem Gebüsch ein lautes Jammern: “Mir ist so kalt." Das Mädchen sah hinein und aus dem Schatten glühten zwei riesige Augen. “Es ist ein großer Hund", erklärte der Tod. “So groß sogar, daß es keine Rolle spielt, ob er auch böse ist." Das Kind kroch in den dornigen Busch. Nach einer Weile steckte es den Kopf heraus.

“Gevatter, reiß ein Stück von Deinem Gewand ab." Der Tod machte, wie ihm gesagt wurde. Schließlich krochen Hund und Mädchen aus dem Gestrüpp. “Gevatter, hol von der Pfütze dort Wasser." Wieder machte der Tod, wie ihm gesagt wurde.

Der Hund legte seinen riesigen Kopf in den Schoß des Mädchens und blickte es aus runden Augen an.
“Gevatter, was kann ich nur tun?" “Kind, laß ihn schlafen", erwiderte der Tod. Da sang das Mädchen ganz leis ein Schlaflied:

“Du kommst aus dem Land an der Grenze,
Wo Dir im Sommer die Sonne aufs Fell brennt
Wo Du faul im Schatten vor der Haustüre liegst
Wo einer kommt und Dich krault und Dir Wasser bringt
Doch jetzt läufst Du mit uns in das Herzland
und wir suchen den Palast des Blechernen Kaisers."

Und so war es. Der Hund kam wieder zu Kräften, hinkte wohl, aber hielt wacker Schritt.

Im nächsten Dorf, da standen die Bewohner um den Mast mit dem bunten Wimpel und dem kaiserlichen Vogel. Es knarzte und knarrte, die Eule rollte wild mit den Augen und plärrte laut los:

“Die Feinde! Die Feinde, das sind ja die anderen. Die sind nicht so wie wir. Sondern! Ihr versteht schon, ihr seid doch das Volk! Mein geliebtes! Wo kämen wir auch hin? Wenn das nicht so wäre? Wenn ich Euch allein ließe? Allein, den Feinden ausgeliefert? Frauen und Kinder? Gänzlich schutzlos, allesamt? Vor dem äußeren wie auch dem inneren Feinde? Doch ich bin mit Euch, immerzu. Dementsprechend!"

“Ende der Übertragung", sagte der Dorfälteste. “Wer ist uns denn hier zugelaufen?"

“Bitte", antwortete das Mädchen. “Wir suchen den blechernen Kaiser."
“Was heißt ’wir?"
“Der Tod, dieser Hund und ich auch."
Da lachten alle Herumstehenden laut auf. Alle hielten sie einen Stecken, einen Stein oder ein Werkzeug in ihren Händen. “Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem inneren und dem äußeren Feind", fragte der eine mit listiger Miene.
“Keiner. Alle behandeln wir gleich!", rief fröhlich ein zweiter.
“Wie schützen wir vorsorglich Kinder und Hunde?" Ein Anderer.
“Dementsprechend!" Das riefen schon viele.

“Seid gescheit. Gebt den Weg frei und laßt uns in Frieden", bat der Hund.
“Jetzt herrscht Krieg! Da heißt es Opfer bringen!"
“Dementsprechend!"
“Denen ist nicht zu helfen. Haltet Euch an meinem Fell fest. Ich haue uns raus", knurrte da leise der Hund zu seinen Begleitern.

Das Mädchen tat wie gesagt. Sie rannten los. Da traf ein Stein den Hund in die Flanke.

Schnell wie ein Unglück trat da der Tod aus dem Schatten des Mädchens. Er wog den Stein in seiner knochigen Hand. Die Dorfbewohner erstarrten. “Sind wir nicht alle Gast auf dieser Welt", säuselte der Tod. “Hier ist ein Gastgeschenk." Und er warf den Stein vor die Füße der Dörfler. Der sprang und rollte und
tanzte ihnen zwischen die Beine, verwandelte sich plötzlich in eine langschwänzige Ratte. Quiekend und fauchend zerstob sich die Menge.

Unbehelligt aus dem Dorf wanderten aber der Tod, der Hund und das Mädchen.

Die drei seltsamen Gefährten zogen weiter. Wo sie durchkamen, da blieben die Straßen verwaist. Manchmal, da schlich sich einer heran, schaute sich zögerlich um, ob denn alles auch unbemerkt bliebe und steckte dem Mädchen hastig etwas Nahrung zu oder einen Beutel mit Wasser.

Dann näherten sie sich der kaiserlichen Stadt. Der Gevatter Tod pfiff stramm vor sich hin, mit einem Ton wie der Wind im Kamin. Das Mädchen sang dazu:

“Ihr habt uns gerufen
Aus dem Land
Wo die Feldsteine blühen
Und schwer an grauen Früchten tragen
Der Tod, ein Hund und ein Mädchen
Wir drei besuchen die Stadt und den Blechernen Kaiser".

[Seitenanfang]
Die Stadttore waren verschlossen. Vor den Mauern wartete ein kaiserlicherPriester.

“Guten Tag", sagte er. “Mein liebes Kind, Du siehst, die Macht der Liebe besiegt auch den Tod. Ist das nicht tröstlich? Wir haben von Deinem unermeßlichen Leid schon gehört. Dementsprechend wollen wir jetzt auch den Schmerz mit Dir teilen."
Dies galt dem Mädchen. Der Tod ließ sich nicht blicken. Der Hund aber knurrte ganz leise und tief.
“Gern stehn wir Dir zur Seite. Diese Kreatur aber ist eine Gefahr für sich selbst, für Dich und für die ganze Gemeinschaft. Wir sollten es bald von seinen Leiden erlösen." So sprach der Priester.

Der Hund knurrte nicht mehr, doch sträubten sich ihm die Nackenhaare.
“Opfern wir dieses Tier als Zeichen der Freude für Deine glückliche Ankunft", schlug der Mann vor.
Hinter ihm standen zwei Gehilfen. “So wie ihr, so möchte kein Hund leben", knurrte der Hund.

“Ich höre Dich nicht. Euch vernunftlosen Kreaturen bleibt die Gabe der Sprache für immer verwehrt", dozierte der Priester.
"So wie ihr, so kann kein Hund lügen", knurrte der Hund.
“Seid gescheit. Gebt den Weg frei und laßt uns in Frieden den Kaiser aufsuchen", bat das Mädchen.
“Du dummes Ding", murmelte der Priester und klatschte in die Hände.

Doch im nächsten Moment lag er schon unter dem Hund; die Gehilfen waren verschwunden.

“Möchtest Du dem Tod ins Auge sehen", fragte der Hund grimmig.
“Der Tod, das ist nur eine Täuschung", keuchte der Priester.
“Das hast Du aber fein gesagt", lachte der Kapuzenmann und trat aus dem Schatten des Mädchens.

Wie sie in die Stadt kamen? Ganz einfach. Irgendwelche Soldaten stießen die Tore weit auf.

Die Straße war weit und menschenleer und gesäumt von steinernen Pfeilern. Auf denen standen mannshohe blecherne Eulen. Sie rollten die Augen, nickten heftig mit dem Kopf, klirrten und tönten:

“Swer es feige wagt, wird niedergemacht! Ich gebiete über Leben und Tod.
Euer Opfer in Ehren! S."

Das Mädchen weinte und hielt sich die Ohren fest zu und ging dennoch weiter. Zu ihrer Rechten ein Hund, an ihrer linken Seite der Tod.

“ S ich liebe euch alle unendlich. Mit mir werdet ihr leben, ohne mich werdet ihr untergehen. Gebet dem Kaiser ..."

“Solche Tiraden kann ich auf den Tod nicht ausstehen," knurrte der Hund.
“Und solche Paläste wie der da, das sind wahre Todesfallen."

Vor den dreien stand ein hohes, glimmerndes Gebäude ganz aus Gold und blauem Glas.

“Wollen wir wetten? Dieses Tor wird sich uns wie von selbst öffnen", sagte der Gevatter Tod und trat zum Eingang. “Habe ich nicht recht? Nach Dir, mein Kind. Bitte nach Dir, mein Freund."

Das ganze Volk, die ganze Stadt hatte sich in der Halle versammelt. Im Hintergrund, wie auf einem Podest, da erwartete sie der Blecherne Kaiser.
Begleitet von einem riesigen, etwas ausgemergelten Hund und vom Tod trat das Kind vor den Thron.

Der dicke Kaiser rollte mit den Augen.
“Was für ein häßlicher Köter. Dich faßt ja selbst der Hundefänger nur mit Handschuhen an."

“Mit Verlaub." Der Hund war einen Schritt vorgetreten. “Mit Verlaub, hoher Herr, bitt ich Euch im Namen aller kleinen und großen Geschöpfe. Aus Mutwillen tut Ihr und Euer Volk uns Böses an "

“Nichts da! Genug gefaselt!"

Der Kaiser warf sein Zepter nach dem Tier. Es fiel auf den Boden und zersplitterte.
“Ich bin die Sonne, die unerschöpfliche Kraft und das Leben. Ich bin das Volk und die Seele und der Wille des Volkes. Unzerstörbar, dementsprechend. Ich werde Euch alle zerschmettern. Ende der Rede!"

Der ganze Hofstaat applaudierte seinem Herrscher. Der Narr vor dem Thron schlug vor Begeisterung ein Rad. Das Volk johlte und warf Mützen in dieLuft.

Das Mädchen sah sich um. Und sprach.

“Ich komme von so weit her. Unterwegs habe ich vergessen, was ich Dir sagen wollte. Doch jetzt, wo ich Dich und Euch alle sehe, da fällt es mir wieder ein."

Und es sang:

“Ich komme aus dem Grenzland
Wo jeder weiß, er ist im Leben allein
Und allein auch im Tode
Was immer Ihr tut oder sein läßt; es
ändert an Eurem eigenen Sterben nicht einen Deut

Der Tod macht uns gleich
Was Ihr auch Böses tut, macht keinen Unterschied.
Nur, was dem Leben nützt, trägt weiter.
Soviel Grausames Euch einfällt; es ist alles für nichts".

“Ist das nicht gut gesagt? Das könnte von mir sein", rief fröhlich der Tod.

Doch das Volk tobte und schrie, in schrecklicher Wut vollkommen einig und eins geworden mit seinem Kaiser.

Da löschte der Tod jeden Laut. Stumm, doch mit weit offenem Mund schienen alle in sich zu hören. Jeder einzelne ruderte mit ausgestreckten Armen, glitt unendlich langsam aus, fiel vor den Nächsten, riß den Anderen mit sich hinab. Auch der Kaiser schwankte und stürzte. Hände streckten sich, um ihn zu stützen. Doch vergeblich. Die Krone fiel, der blecherne Herrscher brach auseinander

“So hat alles und jeder ein schönes Ende", sprach zufrieden der Tod.
Hörst Du das Glöckchen?
Du arbeitest draußen auf dem Feld. Du wanderst weit oben im Bergwald. Du wohnst in einem abgelegenen Weiler. Da kommen Hund und Mädchen vorbei, auf ihrer immerwährenden Reise. Das Mädchen trägt einen Strohhut und ein helles Gewand. Ihr kleines Bündel ist an einen Stecken geknotet, den trägt sie über der Schulter. In ihrer Hand bimmelt hell ein Glöcklein. Ein schwarzer Hund hält sich neben ihr. Er ist so groß, daß es keinen Unterschied macht, ob Du selber groß bist oder klein, mutig oder feige, gut oder böse.
Wo die beiden Wanderer für eine kurze Rast verweilen, da ruht die Natur, bleibt alle Arbeit liegen.
Wir sind heiter und still. Das Mädchen bringt Nachricht von fremden Orten und nahen Menschen. Dann nimmt ein jeder, nimmst auch Du schweigend die Hand des anderen. Denken wir an all die Toten. Erinnern wir uns an alle, die leben.

[Kensington, 8.-9.9.1998]
© 1999 Gerhard Winkler (Text, digitale Fotos)
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